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Mobile Sensor Suite. Als Bestandteil eines Gesamtkonzepts "Mobile Sensorsuite" von Rheinmetall Defence Electronics und der Bundeswehr wird der FORBOT als unbemanntes ferngelenktes Kleinfahrzeug UGV (Unmanned Ground Vehicle) eingesetzt. Als Bestandteil des Gesamtsystemdemonstrators liefert das UGV einen wichtigen Beitrag zur Aufklärungsleistung des Systems MOSS (Mobile Sensorsuite zur Schützendetektion). Auf FORBOT wird eine Sensorplattform, bestehend aus akustischen und optischen Sensoren, als Nutzlast auf einem Schwenkneigekopf montiert. Das UGV kann aus einer sicheren Position vom Infanteristen an einen Beobachtungsort im Gefährdungsbereich ferngesteuert gefahren und dort für längere Zeit ( > 2 Std. ) als "vorgeschobener Beobachter" eingesetzt werden.

 
 

Im Kern besteht UGV aus dem FORBOT und einer Bedienkonsole. Das Fahrzeug wird im Folgenden mit Rover bezeichnet. Das System verfügt über alle zum Handhaben des Rovers erforderlichen Komponenten wie Fahrkamera, GPS, Orientierungssensoren, Stromversorgung, Steuer- und Auswerterechner sowie je einer Video- und Steuerfunkstrecke.
Über die Sensorik auf dem UGV ist sowohl eine direkte Aufklärung durch den Infanteristen mittels Kamera und Mikrofonen (Übertragung der Daten per Funk), als auch eine automatische Überwachung und Detektion von Geräuschen (Geschoss und Mündungsknall) durch das Sensorsystem möglich. Hierbei soll das System Knallereignisse1 detektieren und melden. Wenn das UGV ein Ereignis automatisch detektiert hat soll es optional die Beobachtungskamera automatisch in Richtung der detektierten Schallquelle schwenken und die Videoübertragung einschalten.Die Bedienkonsole besteht im Wesentlichen aus einem Tablet-PC, den zugehörigen Funksender-/empfängermodulen und Antennen sowie der erforderlichen Stromversorgung.

 

Die Bedienkonsole wird im Folgenden als Rover Control Station (RCS) bezeichnet. Alle Komponenten der RCS werden in einem Tragekoffer zusammengefasst.

Das Videobild der Fahr- Beobachtungskamera soll auf einem separaten Bildschirm dargestellt werden.

 

 

 

 

 
 
   
 
Roboterwerk 2009